Und dann ging’s bergab! Niedergangsparadigma im islamischen Recht

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  • “Als Averroes 1198 starb, verlor die arabische Philosophie ihren letzten Vertreter und der Sieg des Korans über das freie Denken war für die nächsten 600 Jahre besiegelt.” Ernest Renan – 1861
  • „The treasuries of Islam are excessively full of rubbish that has become entirely useless; and for nine or ten centuries they have not been submitted to a revision deserving that name“ Christiaan Snouck Hurgronje – 1916
  • “Until the early Abbasid period, Islamic jurisprudence had been adaptable and growing, but from then onwards it became increasingly rigid and set in its final mould. This essential rigidity helped it to maintain its stability over the centuries which saw the decay of the political institutions of Islam.” Joseph Schacht, Fiḳh, EI2, – 1965
  • „The year 310/922 in which the last of the aknowledged mujtahidūn died may be marked as the beginning of the crisis of fiqh that continues even to this day“ Ṭāhā Ǧābir al-ʿAlwānī – 1991.[1]

Man könnte die Liste solcher Sätze beliebig fortsetzen. Seit dem 19. Jahrhundert hat sich in der westlichen Islamwissenschaft und dann auch bei vielen muslimischen Autoren die Ansicht durchgesetzt, die islamische Welt befinde sich nach einer anfänglichen Blütephase seit etwa 1000 Jahren in einem Niedergang. „Einer in Ost und West gängigen, aus dem europäischen Kolonialismus ererbten Ideologie zufolge befand sich nämlich die islamische Welt seit dem 10. oder 11. Jahrhundert in einem Zustand des Niedergangs, der Erstarrung, wenn nicht gar der allgemeinen Verdummung.“[2]

Ab wann es bergab ging, darüber gab es verschiedene Meinungen. Je nach Fachgebiet wurden verschiedene „Wendepunkte“ und Sündenböcke für den postulierten Niedergang identifiziert. Im Bereich der Philosophie beispielsweise soll es al-Ġazzālī (gest. 1111) gewesen sein, der durch seine Kritik der Philosophie den Todesstoß gegeben habe. Ernest Renans Urteil (1861), dass es in der islamischen Welt nach Ibn Rušd keine Philosophie mehr gegeben hat, wurde seit dem wie ein Mantra ständig wiederholt. Im Bereich des Kalām sei es der Sieg der Aschariten gegen die Mutaziliten gewesen, wodurch das rationale Denken durch die Orthodoxie unterdrückt worden sei, vor allem durch die Unterstützung der seldschukischen Herrschaft der Türken im 11. und 12. Jahrhundert. Auch der postulierte Niedergang der Naturwissenschaften ab dem 11./12. Jahrhundert wurde mit der These der rationalitätsfeindlichen Orthodoxie begründet. Im Fiqh hingegen wurde die feste Etablierung der Rechtsschulen etwa zur Mitte des 10. Jahrhunderts als  der Hauptgrund für die Stagnation und des Niedergangs identifiziert. Besonders folgenschwer soll Imam aš-Šāfiʿīs These der Gleichsetzung der Sunna mit den Hadithen gewesen sein, weshalb er von vielen als Hauptverantwortlicher für den vermeintlichen Stillstand erklärt wurde. Sowohl Joseph Schacht (gest. 1969) und auch viele muslimische Reformdenker wie Mohammed Arkoun (gest. 2010), Naṣr Ḥāmid Abū Zayd (gest. 2010), Ḥasan Ḥanafī sowie Fazlur Rahman (gest. 1988) und viele seiner Anhänger der Ankaraner Schule in der Türkei folgen alle dieser Rhetorik. Im Bereich der Politik sei der Zerfall des abbasidischen Zentralstaates im 10. Jahrhundert der Anfang vom Ende gewesen, für manche war es sogar die Gründung der umayyadischen Dynastie unter Muʿāwiyā im Jahre 661. Nicht zuletzt hat ein Hochschulprofessor in Deutschland die steile These vertreten, dass alle Muslime seit dem Tode des Propheten 1400 Jahre lang an eine manipulierte Form des Islams glauben, wodurch die Dekadenz schon direkt nach seinem Tod 632 beginnen würde.

All diese Thesen sind schon längst durch einschlägige Forschungen widerlegt und die Geschichtsschreibung ist hier mittlerweile viel differenzierter. Häufig sind solche Erzählungen ideologischer Natur. Es gab weder eine jahrhundertelange Phase des Niedergangs noch eine jahrhundertelange Phase des permanenten Fortschritts. Eine solche eindimensionale Erklärung bleibt gegenüber Brüchen, Epochenschüben, Sprüngen, Fortsetzungen, Krisen, Aufbrüchen- kurz, für historische Prozesse blind. Geschichte ist viel komplexer und vielschichtiger und deshalb immer spannend.

Ursprünglich ist das Niedergangsparadigma eng mit dem Modernisierungsnarrativ verknüpft, worin dem dynamischen, rationalen und säkularen Westen der stagnierende, irrationale und religiöse Orient gegenübergestellt wurde. In der westlichen Islamwissenschaft entstand die Erzählung vom Stillstand aus eigenem Überlegenheitsgefühl heraus und hatte u.a. die Funktion die Kolonialisierung muslimischer Gebiete zu legitimieren. Diese These wurde von muslimischen Reformdenkern übernommen und internalisiert, sodass die eigene Geschichte als dekadent empfunden marginalisiert und daher vernachlässigt wurde. Nicht die Scharia sei schuld an der Krise, sondern die dekadente Geschichte. Man habe sich vom „wahren“ Islam entfernt. Deswegen wollte man sich von der dekadenten Geschichte befreien und direkt zu den Ursprüngen zurückkehren, um den „wahren“ Islam wieder zu „entdecken“. Mittlerweile ist die Dekadenztheorie, wonach die islamische Welt nach einer Blüte in eine Phase der Erstarrung und des Niedergangs gerät, in der Wissenschaft schon längst überholt und wird in dieser Form kaum noch in der Fachwelt vertreten. In der populärwissenschaftlichen Literatur ist sie aber weiterhin noch dominant. Im Folgenden soll das Niedergangsparadigma im islamischen Recht behandelt werden und die weitverbreitete Periodisierung der islamischen Rechtsgeschichte seitens muslimischer Reformdenker im 20. Jahrhundert dargestellt werden.

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Ein neues Genre: Tārīḫ at-tašriʿ al-islāmī und die Periodisierung der islamischen Rechtsgeschichte

Im 20. Jahrhundert haben muslimische Gelehrte unter dem Titel „Tārīḫ at-tašrīʿ al-islāmī“ (Geschichte der islamischen Rechtssprechung) Werke über die islamische Rechtsgeschichte verfasst, in denen sie die gesamte Entwicklung in verschiedenen Epochen eingeteilt haben. Das erste Werk dieses neuen Genres wurde im Jahre 1920 vom ägyptischen Gelehrten Muḣammad Ḫuḍarī Bek (gest. 1927) verfasst, dessen Buch als Vorbild für fast alle späteren Entwürfe diente. Ḫuḍarī Bek war ein Schüler des berühmten Reformgelehrten Muḥammad ʿAbdūh (gest. 1905), dessen Einfluss bei der Bewertung der einzelnen Epochen deutlich erkennbar ist. In diesen Werken wird die islamische Rechtsgeschichte meist in sechs unterschiedliche Phasen eingeteilt: Phase des Propheten (610-632), Phase der Prophetengefährten und der Nachfolger (632-750), Phase der Entstehung des fiqh als eigenständige Disziplin (750-950), Phase der Stagnation (950-1258), Phase des Niedergangs (1258-1850) und Phase der Widerbelebung (ab ca. 1850). Die ersten zwei Phasen werden als Entstehungszeit, die dritte als Blütezeit, die vierte und fünfte als Stagnation und Niedergang und die letzte als ein positiver Neuanfang gesehen. Die Zeitspanne seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die mit der Einführung kolonialer Rechtssysteme in den islamischen Ländern und den Reformbewegungen korreliert, wurde lange Zeit als Renaissance (nahḍa) oder Wiederbelebung (iḥyāʾ) des islamischen Rechts bezeichnet und zumeist positiv gewertet. Die vierte und fünfte Phase werden von vielen Autoren sogar als eine einzige Phase gesehen und als die Phase der Erstarrung und Nachahmung bezeichnet. Ein Beispiel ist die Periodisierung des zeitgenössischen Gelehrten Sulaymān al-Ašqar, die repräsentativ die Sicht vieler Reformer auf die Rechtsgeschichte zeigt:

610–632: Phase des Propheten

632–661: Phase der Prophetengefährten

661–750: Phase der Nachfolger

750–945: Phase der Verschriftlichung (tadwīn) des fiqh

945–1850: Phase der Erstarrung (ǧumūd) und Nachahmung (taqlīd)

ab 1850: Gegenwärtige Phase[3]

In den letzten zwei Phasen habe sich das islamische Recht durch einen Rechtsschulfanatismus und Starre ausgezeichnet, bis es durch die Einführung des europäischen Rechts aus seinem Tiefschlaf erwachte und umfangreiche Reformen eingeleitet wurden. Diese Herausforderung habe das islamische Recht von den negativen Aspekten des taqlīd-Zeitalters befreit, sodass man hoffnungsvoll auf eine weitere Wiederbelebung blicken könne. Bei anderen Autoren beginnt diese Phase häufig mit der Einführung der „Mecelle-i Ahkam-ı Adliye“ im Osmanischen Reich zwischen 1869 und 1876, so z.B. bei dem türkischen Gelehrten Hayreddin Karaman. Manche haben die gesamte Geschichte in drei Phasen unterteilt wie z.B. Ṭāha Ǧābir al-ʿAlwānī. Ihm zufolge gab es lediglich drei voneinander zu unterscheidende Phasen: 1. Die Entstehungsphase zur Zeit des Propheten (610-632), 2. die Blütephase vom Tode des Propheten bis zum Tode des letzten Muǧtahids aṭ-Ṭabarī im Jahre 310/923 und 3. die Phase der Stagnation, die danach beginnt und bis zum heutigen Tag andauert. Der frühere ägyptische Mufti Ali Ǧumʿa unternimmt eine vierer-Teilung: 1. Entstehungsphase zur Zeit der Prophetengefährten und der  Tābiʿūn (632-720), 2. die iǧtihād-Phase etwa zwischen 720-950, 3. die Taqlīd-Phase bis zur Mongoleninvasion Bagdads 1258, 4. Heutige Phase: Von der Mongoleninvasion 1258 bis heute. Es gibt also neben dem weitverbreiteten 6er-Modell, auch 5er, 4er und dreier Modelle der Periodisierungen. [4]

Dieses Paradigma, wonach das islamische Recht nach einer frühen Blütephase zunehmend erstarrt sei und erst durch die Einführung des europäischen Rechts wieder dynamischer wurde, geht wie schon gesagt auf die westliche Orientalistik zurück. Ein Vergleich der Ansätze von Ḫuḍȧrī Bek und Sulaiman al-Ašqar mit den Periodisierungen von Snouck Hurgronje (gest. 1936), Joseph Schacht (gest. 1969) und Noel Coulson (gest. 1982) zeigt, dass sie nahezu deckungsgleich sind. Die Abkehr vom islamischen Recht im kolonialen Kontext wurde von den Thesen vieler Orientalisten begleitet, die der Meinung waren, dieses Recht sei aufgrund seines göttlichen Charakters grundsätzlich dem Wandel entzogen und deshalb nicht anpassungsfähig. Eine verbreitete Reaktion auf die Herausforderungen der Moderne und der orientalistischen Thesen der Rückständigkeit des islamischen Rechts waren Reformansätze. Nicht die Scharia an sich sei rückständig und erstarrt, sondern das traditionelle Verständnis des islamischen Rechts im Rahmen der Rechtsschulen, das als Abweichung vom wahren Islam gedeutet wurde. In den ersten drei Jahrhunderten der muslimischen Zeitrechnung sei die Scharia sehr dynamisch gewesen, aber seit der Entstehung der Rechtsschulen ab dem 4. Jahrhundert sei sie erstarrt und in einen Dogmatismus verfallen. Muslimische Reformer wie Muḥammad ʿAbduh, Rašīd Riḍā, aṭ-Ṭāhir Ibn ʿĀšūr, Fazlur Rahman oder Jasser Auda grenzten sich bewusst von der vormodernen Rechtstradition ab und sprachen sich für eine grundsätzliche Neuorientierung aus. Um ihre eigene Herangehensweise zu legitimieren und klarer hervorzuheben, entwickelten sie eine Art der Geschichtsschreibung, die die traditionelle Methodik abwertet. Die Geschichtsschreibung sollte damit erstens erklären, warum die Muslime zurückgeblieben sind (weil sie sich durch die Etablierung der Rechtsschulen vom „wahren Islam“ entfernt hätten), und zweitens darlegen, wie sie wieder zur alten Stärke finden können (indem sie zu den ursprünglichen Quellen zurückkehren). Geschichte diente hier also zur Legitimation der eigenen Reformbemühungen.[5]

„So schlimm war’s früher doch nicht“ – Paradigmenwechsel

Diese Sichtweise auf die Geschichte des islamischen Rechts als eine Abfolge von Blütezeit-Stagnation-Erstarrung-Widerbelebung war bis in die 1990er Jahre das herrschende Paradigma sowohl unter islamischen Theologen als auch in der westlichen Islamwissenschaft, weshalb auch die Reformbemühungen und die Abkehr von der rechtsschulorientierten Jurisprudenz als ein Fortschritt bewertet wurden. Dies hatte zur Folge, dass eine fast tausendjährige Entwicklung in der islamischen Rechtsgeschichte von der Forschung ignoriert wurde. In den letzten 30 Jahren hat sich das Bild jedoch durch einschlägige Forschung geändert und das Niedergangsparadigma als herrschendes Paradigma wurde abgelöst. Aktuelle Studien zur islamischen Rechtsgeschichte beginnen meist mit dem Hinweis, dass die Dekadenztheorie widerlegt sei und die neuere Forschung andere Wege gehe.[6] In den 1980er und 1990er Jahren erschienen zahlreiche Studien, die zeigen konnten, dass das Bild eines über mehrere Jahrhunderte erstarrten islamischen Rechts kaum der Realität entspricht, was zu einer Neubewertung der Rechtsschulen und der klassischen Rechtstradition führte, wobei die lebendige Diskussionskultur und der Pragmatismus betont werden. Auch diese Neubewertung hat die Forschung weitestgehend der westlichen Islamwissenschaft, die von muslimischen Autoren rezipiert und weitergetragen wurde, zu verdanken. Mittlerweile erlebt das Studium der klassischen Rechtstradition eine erneute Blüte und wird als eine wichtige Ressource in die gegenwärtigen Debatten miteinbezogen. Zahlreiche Forschungsprojekte widmen sich nun vermehrt der Erforschung des islamischen Rechts zwischen dem 12.-19. Jahrhundert, wobei vor allem Kommentare (šurūḥ, Sg. šarḥ) und Superkommentare (ḥawāšī, Sg. ḥāšiya), die lange Zeit ignoriert wurden, wieder eine erhöhte Aufmerksamkeit erfahren. In einem weiteren Artikel sollen die einzelnen Periodisierungen gründlicher analysiert werden.

Leseempfehlungen:

  • Bacem Dziri/Merdan Güneş (Hg.), Nidergangsthesen auf dem Prüfstand/Narratives of Decline Revisited, Frankfurt 2020. Die Dokumentation der Ringvorlesung im SoSe 2019 des Instituts für Islamische Theologie der Universität Osnabrück. Unter anderem mit meinem Artikel „Periodisierungen der islamischen Rechtsgeschichte jenseits des Niedergangsparadigmas (S. 277-312)“.
  • Syrinx von Hees, ed., Inḥiṭāṭ ‒ The Decline Paradigm: Its Influence and Persistence in the Writing of Arab Cultural History, Würzburg: Ergon-Verlag, 2017 (Arabische Literatur und Rhetorik – Elfhundert bis Achtzehnhundert 2). Ein Sammelband zum Niedergangsparadigma in der arabischen Literatur herausgegeben von meiner Kollegin Prof. Syrinx von Hees.
  • * Bildbeschreibung: Diese Handschrift ist ein Auszug aus dem Werk Ḥāšiya ʿala l-muṭawwal von Mulla Ḫusraw (gest. 1481): Ein Superkommentar zu Taftazānīs (gest. 1390) Kommentar zu Qazwīnīs (gest.1338) Kurzfassung des Miftāḥ al-ʿulūm von Sakkākī (gest. 1229). Die Kommentarliteratur galt lange Zeit als Symbol für Starre und Niedergang und wurde lange Zeit ignoriert.

[1] Vgl. Hakki Arslan, Periodisierungen der islamischen Rechtsgeschichte jenseits des Niedergangsparadigmas, in: Bacem Dziri/Merdan Güneş (Hg.), Nidergangsthesen auf dem Prüfstand/Narratives of Decline Revisited, Frankfurt 2020, S. 277-312. In diesem Artikel werden die Periodisierungen westlicher Islamwissenschaftler und muslimischer Theologen detailliert analysiert und alternative Modelle besprochen.

[2] Thomas Bauer, Die Kultur der Ambiguität: Eine andere Geschichte des Islams, Berlin 2011, S. 161. 

[3] ʿUmar Sulaymān al-Ašqar, Tārīh al-fiqh al-islāmī, Kuwait: Maktabat al-Falāḥ, 1982, S. 40.

[4] Vgl. Arslan, Niedergangsparadigma, S. 292-93; Birgit Krawietz: Hierarchie der Rechtsquellen im tradierten sunnitischen Islam, Berlin 2002, S. 14-16, 79-86.

[5] Vgl. Arslan, Niedergangsparadigma, S. 298.

[6] Vgl. Mathias Rohe, „Recht II: Moderne (seit 19. Jh.)“, in: Rainer Brunner (Hrsg.), Islam: Einheit und Vielfalt einer Weltreligion, Stuttgart 2016, S. 258.

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